Wir sind nun zum 18. und letzten Mal in ein Hotel eingecheckt und sind damit dort angelegt, wo unsere Reise vor ziemlich genau 9 Wochen begonnen hat – in Bangkok.
Nach unserer Ankunft am Bangkok Airport gestern (am Flughafen sollten uns mittlerweile alle schon persönlich kennen) haben wir am Nachmittag gemütlich im Lumphini Park rumgesessen und Komorane beobachtet, die am und im Wasser an uns recht eindrucksvoll (da über 1,50 m lang) vorbei geschlichen sind. Solche Tiere erwartet man nicht unbedingt in der Innenstadt einer Metropole.
Anschließend wollten wir noch über einen Nachtmarkt schlendern, aber der Patpong Night Market (Nähe BTS Station Sala Daeng) war nicht das richtige für uns. Die schmuddeligen Rotlichtbars in direkter Nachbarschaft mit zwielichtigen Shows, die einem ständig angeboten wurden, mögen ein Grund dafür bzw. gegen den Markt gewesen sein.
Dann kam nun heute tatsächlich unser letzter Reisetag und da ich gerne noch eine richtig gute Thai Massage bekommen wollte (auf das sie die Qualen des Rückflugs zu mildern vermag), sind wir extra zum Wat Pho gefahren (Tha Tien Pier, No. 8). Diesmal wollten wir jedoch nicht in die Königliche Massage Schule, sondern einem Tipp unserer Sapa Reisebekannten folgen und ein Studio direkt am Pier anprobieren, die Wat Pho Massage School zertifiziert sind. „One Pho Original Thai Massage“ war schnell aufgespürt (direkt am Tha Tien Pier auf der rechte Seite). Die Atmosphäre dort war zwar etwas rustikaler, aber die Masseusen haben ihr Handwerk verstanden (und alle in der Königlichen Massage School erlernt). Für mich war es vielleicht sogar die beste der Reise.
Nach Entspannung am Hotelpool haben wir einen zweiten Nachtmarkt in Angriff genommen in Sukhumvit.
Jetzt ist schon Null Uhr. Eigentlich sah unser Plan wie folgt aus: lange aufbleiben, lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann gegen 13:00 zum Flughafen. Gerade haben wir aber bemerkt (zum Glück noch rechtzeitig), dass unser Flug ja gar nicht um 16:00, sondern schon um 10:00 geht. Oje. Also haben wir gerade in Windeseile unsere Koffer gepackt und werden nun gleich zu Bett gehen und dann leider schon um 6 Uhr aufstehen.
Für uns heißt es Good Bye Asia! Wir hatten viel Spaß und bedanken uns bei allen, die unseren BLOG verfolgt haben.
Phuket ist zwar nicht der schönste Ort in Thailand, aber wir haben uns bewusst für 2 volle Tage vor Ort entschieden. Es hat uns nochmal nach Karon Beach verschlagen. Die Fahr von Khao Lak mussten wir mit einem privaten Fahrer machen, was aber recht zügig und unkomplizert ging (Preis liegt zwischen 1600 – 1900 Baht und kann man in jedem Tourist Agency buchen). In Karon Beach waren wir schon mal zu Beginn unserer Reise und es hatte uns sehr gut gefallen. Das liegt aber maßgeblich am Hotel. Wir haben uns das Hilton Arcadia Resort für 3 Nächte gegönnt. Eine traumhafte Anlage mit mehreren Pool Bereichen (riesengroß mit Wasserfall usw.) und direktem Zugang zum schönen breiten Sandstrand. Karon Beach ist auch nicht mit Patong (ca. 15 min mit dem Taxi um die Ecke) zu vergleichen. Der Strand ist sehr schön und von unserem Resort ist man in nur wenigen Minuten im kleinen Ort oder im Nachbarort Kata Beach. Dort findet man alles, was das Touristenherz begehrt (Restaurants, Massage, Tailors, 7Eleven, Nippes und sogar GoGo-Bars) und da ein Großteil der Touristen hier aus Russland kommen, findet man Russische Schilder fast ebenso häufig vor wie Englische.

Wir hatten also nun 2 volle Tage mit Sonne satt und echtem Nichtstun (kein Tauchen, kein Ausflug, kein Tempel, NICHTS!) Morgen düsen wir nun für die letzten zwei Nächte nach Bangkok. Am Donnerstag geht es dann wieder zurück nach Deutschland (München).

Nach den Tauchgängen auf Koh Tao haben wir uns etwas Strandurlaub verdient. So haben wir uns entschieden, in das ruhige Khao Lak zu fahren. Die Anreise mit Fähre und Flugzeug über Koh Samui und Phuket verlief ohne Probleme. Allerdings mussten wir feststellen, dass keine Taxen vom Flughafen Phuket nach Khao Lak fahren, weil diese die Insel Phuket nicht verlassen. Somit haben wir uns einen privaten Fahrer am Flughafen organisiert. Die Fahrt mit einem privaten Fahrzeug kostet in der Regel so zwischen 1200 und 1700 Baht. Das wussten wir vorher jedoch nicht und haben dreist verhandelt und wurden dann für 1000 Baht gefahen. Wobei der Fahrer dann noch seinen Freund zum Fussball gefahren hat.
In Khao Lak trifft man zu dieser Jahreszeit eher die Neckermann (und Co.) Pauschaltouristen aus Deutschland oder der Schweiz in den Resorts an. Der Ort direkt bietet natürlich auch die üblichen Souvenierläden, Reisebüros und 7 Eleven Märkte an jeder Ecke. Essen kann man gut in den an die Resorts angeschlossenen Restaurants.

Wir haben uns als erstes einen Tauchshop gesucht, denn wir wollten gerne einen der schönesten Tauch Spots „Similan Islands“ mitnehmen, hatten dafür aber nur 2 mögliche Tage zur Auswahl. Es war gar nicht so leicht, weil die meisten Touren schon ausgebucht waren. Wir haben dann noch einen vergleichbar günstigen Anbieter für den 1.1. gefunden und unseren Hang Over Tauchtrip gebucht (Wir haben in viele Tauchschulen nachgefragt und 5600 Baht war der „Normalpreis für den Tagestauchausflug. Wir haben in für 4500 Baht bekommen) .
Für den 31.12. haben wir einen Ausflug zur Phang Nga Bay, mit dem bekannten James Bond Felsen, gebucht. Der Ausflug war wirklich super. Wir hatten Glück und waren mit einer jungen 6er Gruppe (Deutsche & Schweizer) unterwegs. Erst ging es mit dem Bus zum Long Tail Boot Pier und dann an den Mangroven vorbei zu den Felsen (bei rauer See). Der James Bond Felsen ist natürlich touristisch vollkommen überladen. Aber nach dem obligatorischen Foto ging es weiter zum Kajakfahren durch die Mangroven (diesmal wurden wir glücklicherweise gepaddelt) und in diverse Hölen in den Felsen. Die Ecke ist wirklich sehr schön und steht der Halong Bay in nichts nach.
Wir haben dann für den 31.12. kein All Inklusive Buffet gebucht (zum Glück!) und sehr lecker im Restaurant Thai-Food gegessen und dann am Strand unsere „Lucky Ballons“ steigen lassen. Dies war schwieriger als gedacht. Dank der Hilfe einer Netten Thai-Frau mit verdächtig männlicher Stimme, ließen wir unsere Balloons in den Himmel starten lassen. Dann haben wir gewartet bis es 0.00 Uhr schlägt und das pompöse Feuerwerk der Resorts bestaunt. Am Strand hatten sich mittlerweile hunderte von Menschen mit „Lucky Ballons“ eingefunden und der Himmel war voll von Laternen. Wirklich sehr schön anzusehen und noch viel schöner als die Feuerwerke.

Glücklicherweise war ab 1.00 Uhr der meiste Trubel erledigt und Ruhe kehrte ein (sowas hätte es auf Koh Tao nicht gegeben). Wir sind dann tatsächlich um 6.30 Uhr am 1.1. aufgestanden und wurden zum Tauchen von der Khao Lak Scuba Adventures Tauchschule abgeholt (www.khaolakscubaadventures.com). Mit dem Speedboot ging es dann in über 1 Std. raus auf das Tauchboot vor den Similan Islands. Diese Inselkette ist atemberaubend. Bereits beim Schnorcheln kann man hier dank der sehr guten Unterwassersicht einiges an Meerestieren sehen. Die Strände sind aus Puderzuckersand und das Wasser türkiesblau. Unter Wasser war die Sicht wie in einem Aquarium. Allerdings hatten wir eine extrem starke Stömung und so fühlte sich der Tauchgang zwischendurch an wie in einer Waschmaschine. Das Tauchboot und die Crew war super (professionell, freundlich, hilfsbereit). Es gab gutes Essen, alles war einwandfrei organisiert und das Equipment sowie Briefing wie aus dem Lehrbuch. Da liegen Welten in der Qualität zu den Tauchtrips auf Koh Tao.