Anika

Chiang Mai (17.-27.11)

Anstatt der geplanten 6-7 Tage haben wir durch unsere krankheitsbedingte vorzeitige Abreise von Koh Lanta insgesamt 10 volle Tage in Chiang Mai, der 8 größten Stadt Thailands, verbracht bzw. fast schon verbracht. Anfangs erschien uns das als eine Ewigkeit für eine einzige Stadt, aber es hat sich herausgestellt, dass diese Stadt und seine Umgebung sehr viel zu bieten hat.

Wir waren auch überrascht wie ordentlich die Stadt ist, belebt, aber nicht zu touristisch.

Nach einem Stadtrundgang, der Besichtigung der Handwerkerdörfer (Schirme, Seide, Schnitzereien, Silber, etc.) und des Doi Inthanon Nationalparks mit dem höchsten Berg Thailands (von dem wir dank Nebel nicht – gar nicht! – haben gucken können) haben wir einen ganzen Tag in der Thai Farm Cooking School kochen gelernt.

Die Cooking Farm ist sehr idyllisch im Umland gelegen und war sehr gut ausgestattet. Daniel war in unserer 10er Gruppe der einzige Mann. Wahrscheinlich schicken die Männer ihre Frauen dort hin, um mal einen Tag Ruhe zu haben ….. Wir konnten aus mehreren Gerichten unser eigenes 5-Gänge Menü zusammenstellen, angefangen mit einer Curry Paste. Daniel war mutiger als ich und hat rotes gemacht, ich das harmlosere grüne. So gut hat uns das Thai-Essen noch nie geschmeckt, allerdings konnten wir am folgenden Tag kein Thai Food mehr sehen und haben uns eine Pizza einverleibt.

Ein besonderes Highlight für uns war auch das Elefanten Camp in Baan Chang. Hier haben wir einen vollen Tag mit und auf Elefanten verbracht. Uns war wichtig, dass die Elefanten nicht in Shows und Fussballspielen auftreten müssen und so sind wir dem Tipp einiger Mädels von unserem Thai Kochkurs gefolgt und haben das Camp ausprobiert. Im Camp angekommen, ist uns gleich ein 7 Monate alter Baby Elefant entgegen gerannt, der auf Bananen spekuliert hat. Der hat später auch die Jungel Tour begleitet (seine Mutter) und ganz schon rumgestänkert. Bevor wir mit den Elefanten jedoch in den Bambusjungel durften, haben wir sie zunächst ausführlich mit Bananen und Zuckerrohr bestochen (beim Erstkontakt hat mir der Elefant fast meine Hand mit seinem Rüssel zerquetscht) und dann trainiert, wie man den Elefanten zum Hinknien bewegt, drauf klettert und lenkt. Wir haben dazu einige Thai-Kommandos gelernt, vermuten aber doch, dass die Mahouts (die Elefantenführer) eeetwas mitgeholfen haben vom Boden aus.

Unser Elefant war ganz brav, aber unglaublich verfressen. Auf den meisten Jungelbildern hat er Bambus und halbe Bäume im Maul. Heute, ein Tag später, tut uns der Hintern ganz schön weh. Nach der Jungeltour haben wir noch zusammen mit den Elefanten im Camp-eigenen Schlammloch gebadet. Hinterher dachten wir nur ‘oh Gott, darin haben wir gebadet!?! Hoffentlich decken die Impfungen auch Schlammlochbaden mit ab’. So schnell wie der Elefant untergetaucht war, konnten wir gar nicht gucken. Danach haben auch wir nach Elefant gerochen.

Heute haben wir recht spontan den Chiang Mai Zoo besucht und waren ganz begeistert, wie nah man den Tieren meist kommen durfte. Die Giraffen haben wir mit Langbohnen gefüttert und den Nilpferden beim Füttern mit Rüben direkt ins Maul geschaut. Letzteres sah weniger schön aus.

Im Kino waren wir auch mal und haben dabei gelernt, dass man vor Filmbeginn aufsteht, um gemeinsam ein Lied für den König zu singen.

Ein Kommentar zu “Chiang Mai (17.-27.11)”

  1. Anikaam 24.11.2009 um 9:39 am

    Fotos folgen …

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