13.11.2009
Findet Nemo
Noch am Ankunftstag haben wir uns eine Tauchschule gesucht, damit ich meinen Open Water Diver machen kann und Daniel seinen Rescue Diver. (Tipp: Tauchschule Phi Phi Scuba Diving Center von John Heike (gelb) – tolle Mischung aus Professionalität und Spass) Damit waren wir die letzten 3 Tage beschäftigt, sind immer kurz nach 6 a.m. aufgestanden, haben
Theorie gelernt und unsere Tauchgänge gemacht. Was für ein Erlebnis!
Am ersten Tag habe ich erst Theorie machen müssen mit meinem Schweizer Tauchlehrer Georg und einem Australier, dann ging es mittags bereits an den Strand und ab ins und unters Wasser, wo wir ca. 2-3 Stunden lang all die Übungen machen mussten, wie das Ausblasen der Maske und des Regulators, Aus- und Anziehen des Bleigurtes und des Jackets an der Oberfläche und unter Wasser, etc. Ich habe an diesem ersten Tag im 1-3m tiefen Wasser schon unheimlich viel gelernt. Daniel machte parallel im Wasser seine Übungen mit der Rescue Diver Gruppe. An Tag 2 und 3 ging es dann um 7:15 a.m. aufs Tauchboot für jeweils 2 Tauchgänge. Alles lief reibungslos. Einige Pflichtübungen, die ich schon vom ersten Strandübungstag kannte, wiederholten wir jetzt in größerer Tiefe, aber zum Größten Teil erfreuten wir uns einfach an den Fischen. Unbeschreiblich tollen Fischen. Ich habe ganz viele (kleine) Schwarzspitzen Riffhaie gesehen und ca. 2m lange Leopardenhaie, die faul im Sand lagen, richtig große Schildkröten, die gefressen haben, Baracudas, Triggerfische (die hier aber die Flossen der Taucher in Ruhe lassen
, Löwenfische, Oktopusse, Skorpionfische, die schwarz-weiße Seeschlage, viele, viele mehr und kleine goldige „NEMOs“ in ihren Anemonen. Als ich gestern dann nach dem 4. Tauchgang meinen Kopf aus dem Wasser strecke, war ich zertifizierter Open Water Diver
.


Hier logge ich meine ersten beiden Tauchgänge.