Anika

Highlight Hong Kong

Obwohl ich Hong Kong vor 12 Jahren schon einmal besucht hatte und wusste, dass die Stadt beeindruckend ist, konnte ich nur stumm staunen, als ich das erste Mal wieder an der East Tsim Sha Tsui Promenade Richtung Causeway Bay hinüber geschaut habe. Was für eine Wahnsinns Skyline!

Der Flug nach Hong Kong war etwas holprig. Daniel, schon etwas abgehärtet durch die Hamburger Windböen beim Landeanflug, hatte weniger Probleme als ich. Wenn es windet und das Flugzeug wackelt und schaukelt, hilft es mir meistens die Flugbegleiter zu beobachten. Genau neben uns auf ihrem Crew Sitz saß eine Vietnam Air Flugbegleiterin. Beim Start (kein schöner Start) flatterte sie ganz panisch mit ihren Armen wie ein Vogel, als versuche sie unseren Sturzflug abzufangen. Für den Rest des Fluges sagte ihre versteinerte Miene ‘lass mich überleben’ und mir ‘nicht hingucken’.

Die Einreise ging ruckzuck, die Fahrt zum Hotel dauerte mit dem modernen Airport Express nur 25min (Kosten 100 HKD). Dann hat das Schicksal wieder zugeschlagen und beschlossen, es wäre mal wieder an der Zeit, die Reise zu erschweren. Beim Geldabheben mit meiner Visa bekam ich keine HKD, dafür aber einen Zettel von der HSBC, dass meine Karte einbehalten wird. Jippie. Das war meine 2. und letzte Kreditkarte. Langsam wird es knapp. Aber das Schicksal ist nicht sexistisch. Auch Daniel wird gleichberechtigt mit Pech bedacht. Während ja mit meiner M/M Kreditkarte in Amerika geshoppt wurde, hat man mit seiner jetzt Schiffsreisen in Frankreich bezahlt. Daniel passt jetzt sehr, sehr gut auf seine letzte Kreditkarte auf und ich sehr, sehr gut auf Daniel!!! :D

Vielleicht brauche ich den Reise-Notgroschen, den mir meine Eltern bar mit auf den Weg gaben doch noch, um einen Platz auf einem Containerschiff von Bangkok nach Hamburg zu buchen.

Die Ankunft mt Bankanrufen und Flüchen verschwendet, sind wird dann erst am Abend dazu gekommen, dass Hotel zu verlassen. (Wenigstens wurde diesmal die Karte nicht missbraucht, sondern nur ausgetauscht.) Auf und nahe der Nathan Road haben wir uns das Nachtleben angesehen und den Night Market (der war aber nicht sonderlich ergiebig).

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Am Sonntag haben wir per Höllenfußmarsch den Süden von Hong Kong Island erkundet und bei Sonnenschein (hier mal etwas Glück) vom Victoria Peak runter gesehen auf ganz Hong Kong.

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Am Montag dann Kowloon, ebenfalls zum größten Teil zu Fuß. Die Nonnery war ein unerwartetes Highlight. Der Kontrast zwischen alten Kulturstätten und imposanten Hochhäusern ist allgegenwärtig und macht Hong Kong zu etwas ganz besonderem.

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Die von uns oft genutzte U-Bahn (MTR) ist beispiellos fremden-freundlich und als Fortbewegungsmittel sehr zu empfehlen. Die Fahrten haben mit der Octopus Card (http://www.octopus.com.hk/home/en/index.html) zwischen 0,4 EUR und 1 EUR gekostet.

Nach Vietnam war es eine wohltat, diese Ordnung, Moderne und Organisation zu sehen.

Nur mit dem Chinesischen Essen konnten wir uns nicht so ganz anfreunden. Wir waren in unserer Restaurantauswahl aber auch ziemlich planlos. Gekochte Hühnerfüße (also die Krallen) und getrocknete Fische (oder was auch immer, da aus dem Meer geholt wurde) waren an jeder Ecke zu haben, … leider.

2 Kommentare zu “Highlight Hong Kong”

  1. Michaam 16.12.2009 um 3:32 pm

    Euch geht das Plastikgeld aus und hier schneit es.

  2. Danielam 20.12.2009 um 2:15 am

    Ja, beides nicht schoen… zum Glueck ist nach kaltem Norden nun nur noch warmes Kambodscha und Thailand angesagt. Wozu brauch man Geld wenn man Sonne hat…

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